05.12.2010

Wir wurden 20!


Es gibt immer einen Grund zum Feiern. Das sahen auch 25 Geographen des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommerns so und trafen sich am 06.11.2010 in Greifswald an der Ernst-Moritz-Arndt -Universität im Geographischen Institut. Schon bei der Anreise auf dem Unigelände sahen wir Baukräne und –zäune und im hellen Glanz und voller Leben die neue Unibibliothek.
Die Erinnerungen der studentischen Jugend kehrten schnell zurück beim Anblick des Hörsaals und des Studentenkellers. Selbst der Geruch in diesen alten Gemäuern hatte sich kaum verändert.
Dass wir keine Studenten mehr waren, spürten wir spätestens beim freundlichen Empfang von Dr. Karin Richter, die sehr liebevoll einen Imbiss mit Kaffee und Bio-Säften servierte.

Pünktlich 10.00 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Landesverbandes M-V Sabine Geisler mit einem Gläschen Sekt die Veranstaltung.
ein herzliches Willkommen für Frau Prof. Meincke
Herzlichen Dank an Inge Heiner
Besonders freuten wir uns, dass Frau Dr. Meinke als Ehrengast teilnahm. 20 Jahre Landesverband Mecklenburg-Vorpommern- ein Rückblick und Ausblick ließ uns deutlich werden, wie schnell doch die Zeit verging und wie viele Projekte durch uns verwirklicht wurden. In diesem Zusammenhang ehrte sie langjährige Mitglieder. Den krönenden Abschluss bildete ein plattdeutsches Statement über die Wichtigkeit der Geographie, die schon Rudolf Tarnow feststellte und humorvoll aufs Papier brachte.
Herr Lasanske liest Tarnow
Greifswald ist immer wieder einer Reise wert. Davon konnte uns Dr. Brunner mit sehr viel Hingabe in einem Festvortrag „Stadtentwicklung Greifswald nach 1990“ überzeugen. Greifswald war, ist und bleibt eine besondere Stadt. 1988 als sozialistische „Fast- Großstadt“ fehlten ihr nur 12 000 Einwohner. Heute erfüllen wieder Studenten das Leben der Stadt (bemerkenswerte 12 000  neben 48 000 nichtstudentischen Greifswaldern). Dank dieser hohen Studentenzahl verzeichnet Greifswald trotz der Vielzahl an Plattenbauten nur 1% an Wohnungsleerstand.
Dr. Brunner
Nach jeder Theorie sollte die Praxis folgen und so folgten wir den Spuren von Dr. Brunner durch die Gassen und Märkte Greifswalds (nicht zu vergessen die nächtlichen studentischen ehemaligen und gegenwärtigen Rückzugsorte).
Das Pommersche Landesmuseum mit seiner über die Landesgrenzen bekannten Ausstellung der berühmten Romantiker Greifswalds, zeigte uns, dass ein Museum nicht langweilig sein muss.
alt und neu immer dicht nebeneinander

Mit dem guten Gefühl Greifswald ist eine attraktive Stadt voller Leben und Veränderung, verließen wir in der Dunkelheit den Ort unserer gemeinsamen Erinnerungen.
Dank gilt noch einmal im Besonderen Frau Dr. Karin Richter für die Organisation dieses erlebnisreichen Tages.
Heike Rönnfeldt